Projekt „Bau Dein eigenes Insektenhotel“

Der in Viersen ansässige Verein „Child’s Horizon e.V.“ hat es sich seit 2004 zum Ziel gesetzt, bedürftige und hilfesuchende Kinder bis zum Alter von sechzehn Jahren, vornehmlich aus der Region am Niederrhein, zu stärken und pädagogisch zu stützen. Zudem fördert „Child’s Horizon“ unter anderem auch Schutzhäuser, Kindergärten und Schulen. EinleitungsbildDer Verein stellte im April 2014 einen Antrag auf Förderung eines außergewöhnlichen, pädagogisch wertvollen Projekts mit dem Titel „Wir bauen ein Insektenhotel“. Der Mensch hat in den vergangenen Jahren viele natürliche Insektenlebensräume wie beispielsweise offene Lehmtrockenhänge, Tothölzer, Laubböden oder Feuchträume zerstört. Diese Entwicklung führte zu einem drastischen Rückgang nützlicher Insektengruppen wie der Wildbiene, der Hummel oder auch der Florfliege.

Der gemeinnützige Verein „Child’s Horizon“ plante für den 6. September 2014 in liebevoller Kleinarbeit eine Veranstaltung für Kinder ab sechs Jahren, die an diesem Tag lernten, wie man Insektenhotels baut, die als Nist– und Überwinterungshilfe zur Erhaltung der Arten von großer Bedeutung sind. Unter fachkundiger Anleitung der Kinderbuchautorin Ingrid Hanßen und der Vorsitzenden des Vereins „Child’s Horizon“, Iris Kater, lernten zwanzig Grundschulkinder in dieser für sie kostenlosen Veranstaltung im Viersener Jugendzentrum ‚horizOnt’, wie man ein Insektenhotel baut und unter Zuhilfenahme verschiedener Materialien optimal gestaltet. Der Kurs wurde von einer ausgebildeten Tischlerin betreut. Die kleinen Teilnehmer bauten nicht nur ihre eigenen Insektenhotels, sondern erfuhren darüber hinaus natürlich auch viel über die zukünftigen Hotelbewohner, die zu verwendenden Naturmaterialien und erhielten hilfreiche Tipps zur idealen Platzierung der Hotels. Im Anschluss an diesen spannenden Nachmittag konnte jedes Kind sein eigenes kleines Insektenhotel mit nach Hause nehmen.

Für den Kurs wurde nicht nur Holz für die zu bauenden Insektenhotels benötigt, sondern auch Mulch, Tannenzapfen, Holz– und Bambushölzer sowie Stroh. Plakate und Flyer mussten gedruckt, die Betreuung durch die Tischlerin sowie eine pädagogische Hilfe bezahlt werden. Nicht nur die Europäische Tier– und Naturschutz-​Stiftung förderte dieses sinnvolle Projekt, auch die Sparkasse Krefeld beteiligte sich finanziell an der Realisierung.


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