Kastrationsprojekt des Vereins "SOS Vitoria" in Spanien

Die Situation der Hunde und Katzen in der Tötung der spanischen Stadt Vitoria ist alles andere als gut. Die Tiere in der Perrera von Vitoria werden seit Jahren nur unzureichend tierärztlich versorgt. Regelmäßige Kastrationen finden dort gar nicht statt. Ohne die Hilfe der engagierten Tierschützer, die sich um die Tiere in der Tötungsstation von Vitoria kümmern und mit ihren begrenzten finanziellen Mitteln versuchen, das Leben der dort einsitzenden Tiere etwas erträglicher zu machen, wäre das Leid noch viel größer. Zwar bemüht sich der als gemeinnützig anerkannte Verein ‚SOS Vitoria‘ gemeinsam mit den örtlichen Tierschützern seit geraumer Zeit darum, die verantwortliche Stadt Vitoria dazu zu bewegen, einen Tierarzt für die Perrera einzustellen, aber leider wurde dieses Anliegen bislang nicht erhört. Ganz im Gegenteil: Durch die Wirtschaftskrise in Spanien wurde das Budget der Perrera drastisch gekürzt, so dass sich die medizinische Versorgung der Tiere nach diesem Einschnitt sogar noch weiter verschlechtert hat. Dadurch ist an regelmäßige Kastrationen gar nicht mehr zu denken und das, obwohl nur durch diese Maßnahme die unermessliche Flut des unerwünschten Nachwuchses an Hunden und Katzen, die zumeist auf übelste Art und Weise „entsorgt“ werden, einzudämmen ist.

Im Jahre 2012 entschloss sich daher der in Deutschland ansässige, kleine Verein ‚SOS Vitoria‘, den Kollegen vor Ort, die unter dem Vereinsnamen ‚APA SOS Vitoria‘ arbeiten, mit so vielen Kastrationen wie finanziell möglich zu helfen. Nur so kann den armen, geschundenen und vielfach als Gebärmaschinen missbrauchten und dann weggeworfenen Tieren wirklich geholfen werden. Der Fokus der Kastrationsprojekte soll vorwiegend auf der Kastration von Hündinnen liegen, wobei die Zielvorgabe bei dreihundert kastrierten Tieren jährlich liegt.

Der Verein ‚SOS Vitoria‘ wandte sich im Spätsommer 2012 mit seinem Anliegen zur Unterstützung des Kastrationsprojektes an die Europäische Tier– und Naturschutz-​Stiftung, die das Projekt nach Prüfung des Antrags mit einem Budget in Höhe von € 5.000,– förderte. Mit den von der Europäischen Tier– und Naturschutz-​Stiftung zur Verfügung gestellten Mitteln konnten im letzten Quartal des Jahres 2012 sowie im Jahre 2013 ca. einhundertzwanzig Hündinnen kastriert werden.


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